Das PillerseeTal lässt für Wanderer keine Wünsche offen:

Wer sich unter Tiroler Bergen nur schroffe Dreitausender vorstellt, hat weit gefehlt. Ob Steinplatte, Buchensteinwand oder „Kitzbüheler Alpen“ – hier finden Sie eine faszinierende Wanderlandschaft. Grüne, sanfte Almregionen und viele Aussichtsberge. Bei uns müssen Sie nicht unbedingt hochalpin sein.

Sie können auch kurze Routen erwandern, die dennoch abwechslungsreich sind. Anspruchsvolle Gipfeltouren für ambitionierte Bergsteiger und Wanderer sind aber ebenso möglich.


 10 "wanderbare" Argumente, die Überzeugen:

  • Vielseitiges und facettenreiches Tourenangebot auf über 400 Kilometern

  • Markierte Wanderwege zwischen 700 und 2500 Meter Seehöhe für jeden
 Wandertyp

  • Herrliche Panoramarouten mit toller Fernsicht

  • Interessante Themenwege (z.B. Triassic Trail auf der Waidringer Steinplatte, Tiroler Alpenblumenwege, NEU seit Sommer 2008: Sagenwanderung in Waidring)
  • 
Spezielle Nordic-Walking-Strecken.
  • Anspruchsvolle Klettersteige
  • 
Geführte Wanderungen mit Tiroler Bergspezialisten
  • 
Kompetente Wanderunterkünfte

  • Umfangreiche Freizeitmöglichkeiten angefangen von kristallklaren Berg- und
 Badeseen, über Sommerbergbahnen bis hin zum Freizeitpark Familienland


Wandertouren nur im Gebiet von Fieberbrunn


Fieberbrunner Höhenweg Gesamtgehzeit ca. 11 Stunden - MITTEL

Vom Dorf aus auf dem AV-Weg 711 über Rettenwand und Lucht bis zum Berggasthof Streuböden. Nun zuerst zum Wildalpgatterl, dann rechts zur Wildalm und weiter zum Wildseeloderhaus.
Alternative: Fahrt mit der Gondelbahn zum Lärchfilzkogel und von dort weiter zum Wildseeloderhaus.
Dann über Seenieder (1.949 m) und den Niedermahdstein (1.901 m) bis zur nächsten Weggabel.

Hier verlassen wir den AV-Weg 711 und nehmen den rechts abbiegenden Weg zur Gebrakapelle und zum Gebrajoch. Weiter um den Gaisberggipfel zur Lengfilzenalm – Schlinachalm – Lachtal – Grundalm und durch den Pletzergraben über Gasthof Pletzer und Winkelmoos zurück ins Dorf.


Karstein (1.871 m)
 Gehzeit: ca. 4 Stunden - MITTEL

Vom Gasthof Auwirt den Gebraweg entlang zur Abzweigung zum Hochkogel und auf dem Fahrweg bis zum Bauernhof „Rohr“. Von da beginnt der Anstieg zum Karstein. Zuerst zu den oberen Edenhausalmen, weiter auf den nordöstlich verlaufenden Kamm und über diesen auf den Gipfel.


Herrgott – Gebrakapelle St. Daniel (1.661 m),
Gebragipfel (2.057 m)
Gehzeit: ca. 4 Stunden - MITTEL/SCHWIERIG


Auf dem Gebraweg in den Pletzergraben bis zum Gasthof Pletzer. Von dort aus ca. 15 Minuten taleinwärts und über eine breite Brücke zum Wegkreuz. Auf dem linken Weg weiter zu den Farmanger Grundalmen und weiter bis zur Gebrakapelle. Von dort aus rechts hinauf zur Gebrascharte und über den Gebraranken steil aufwärts zum Gipfel.


Wildseeloderhaus – Wildseelodergipfel (2.119 m)

Gehzeit: ca. 4 Stunden - MITTEL/SCHWIERIG

Vom Dorf aus auf dem AV-Weg 711 über Rettenwand und Lucht bis zum Berggasthof Streuböden. Nun zuerst zum Wildalpgatterl, dann rechts zur Wildalm und weiter zum Wildseeloderhaus. Vom Schutzhaus aus führt der Weg in ca. 45 Minuten rechtsseitig am See entlang, einen baumlosen Hang hinauf und weiter, der Seewand entlang, aufwärts zum Törl. Durch diese Scharte und über einen sanften Rücken erreicht man den Gipfel.


Wildseeloderhaus – Hennegipfel (2.078 m)

Gehzeit: ca. 4 Stunden - MITTEL

Vom Dorf aus auf dem AV-Weg 711 über Rettenwand und Lucht bis zum Berggasthof Streuböden. Nun zuerst zum Wildalpgatterl, dann rechts zur Wildalm und weiter zum Wildseeloderhaus. Von dort aus führt der Weg links abbiegend und ansteigend in ca. 45 Minuten zur Henne.


Eiserne Hand – Burgeralm (1.254 m) 
Spielberg (2.044 m)
Gehzeit: ca. 4 – 5 Stunden - MITTEL/SCHWIERIG


Vom Dorf aus vorerst in Richtung Osten zum Gasthof Eiserne Hand. Dort weiter auf dem linken, leicht ansteigenden Weg in ca. 2 Stunden bis zur Burgeralm. Dann weiter in nördlicher Richtung zur Postmeisteralm und von hier auf dem gut markierten Weg über den Grat zum Gipfel.


Dorf – Buchensteinwand (1.454 m)

Gehzeit: ca. 2,5 Stunden - MITTEL

Von der Dorfmitte aus vorerst zum Feuerwehrhaus. Dort links über die Brücke und weiter zum Weiler Schönau – Pertrach. Von hier in nördlicher Richtung der Markierung folgend zur Tennalm. Von der Tennalm aus folgt man dem ansteigenden Steig in nordöstlicher Richtung zur Buchensteinwand.


Bischof (2.127 m)

Gehzeit: ca. 7 Stunden - MITTEL/SCHWIERIG


Vom Dorf aus auf dem AV-Weg 711 über Rettenwand und Lucht bis zum Berggasthof Streuböden. Nun zuerst zum Wildalpgatterl, dann rechts zur Wildalm und weiter zum Wildseeloderhaus. Dann über Seenieder (1.949 m) und den Niedermahdstein (1.901 m) in Richtung Bischofsjoch und dann links haltend auf den Gipfel.


Schreiende Brunnen (Kleiner Wasserfall)

Gehzeit: ca. 1 Stunde - LEICHT


Vom Gasthof Eiserne Hand weiter in den Hörndlinger Graben, über die Brücke, rechts entlang des Schwarzbaches zu den "Schreienden Brunnen". Wer möchte, wandert weiter zu den Almgründen im Hörndlinger Graben. Jause nicht vergessen (keine Einkehrmöglichkeit am Ziel).


Wildalpgatterl - Jägersteig - Lärchfilzhochalm

Gehzeit: ca. 1 Stunde - LEICHT


Man fährt mit der Gondelbahn zur Streuböden Alm. Dann den Fußweg entlang zum Wildalpgatterl und links ab auf dem Jägersteig zur Lärchfilzhochalm.


Hochhörndler Hütte (1.809m)

Gehzeit 1,5 bis 4 Stunden - MITTEL


Zufahrt mit dem PKW von Fieberbrunn zum Gasthof Eiserne Hand - Hörndlingergraben, bis zum Parkplatz Hochhörndlerhütte.
Zu Fuß über den markierten Wanderweg in ca. 1,5 Stunden zur Hochhörndler Hütte.

Oder mit der Gondelbahn von Fieberbrunn zum Lärchfilzkogel. Rundweg über Lärchfilzkogel oder Lärchfilzhochalm zum Wildseeloderhaus - Blumenweg (Nr. 18) - Hochhörndlerhütte - Reckmoos - Grießboden - Lärchfilzhochalm - Gatterl - Mittelstation - Streuböden - Fieberbrunn; Gehzeit: ca. 4 Stunden


Der Jakobs Weg

führt durch die Gemeinden Waidring, St. Ulrich, St. Jakob und Fieberbrunn und ist mit Wegbeschilderungen eindeutig gekennzeichnet.

Wandern Sie auch im Urlaub auf den spirituellen Wegen und erleben Sie die Pilgertradition.
Die Wallfahrtskirche St. Adolari, der Kreuzweg am Pillersee, die Kirche in St. Jakob sind nur einige der zahlreichen Besonderheiten am Jakobsweg in der Region PillerseeTal.

Auch mit dem Fahrrad ist der Jakobsweg zu erkunden. Die Broschüre zum gesamten Jakobsweg in Tirol ist in den Büros des Tourismusverbandes PillerseeTal erhältlich.

In den letzten Jahren ist es vielerorts zur Errichtung von Themenwegen gekommen. Das Wandern und Pilgern ist modern geworden und auch der Teilabschnitt des Jakobsweges durch das PillerseeTal wird beworben.

Der Besinnungsweg in St. Jakob i. H.

Die Muschel  ist das Symbol der Pilger und diente als Löffel oder Trinkgefäß. Viele Muscheln bergen einen Schatz in sich, eine Perle. Diese bildet sich jedoch erst, wenn das Tier einen Fremdkörper erfolgreich umschlossen hat. In jeder Lebensgeschichte gibt es Erschwernisse, die ein Mensch bewältigen und aushalten muss. Oft erweisen sich gerade diese schwierigen Situationen im Nachhinein als besonders wertvoll im Lebenslauf.

Berge auch ICH einen Schatz in mir? (Talente, Vertrauen, Phantasie, Liebe, Lebenskraft,....)
Der Stab gibt Stütze und Halt, weist den Weg, kann zur Verteidigung dienen und hilft über Hindernisse hinweg.

Wo finde ICH Halt und Unterstützung im Leben? (Glaube, Familie, Freunde,...)
Wem soll ICH ein starker Stab sein? Hüte dich deshalb, den Stab über andere zu brechen!
Hut ab vor Menschen, ihrer Leistungen, ihrer Ehre, ihrem Vorbild.
 Man behüte das Haus, die Familie, eine Herde, seine Werte.

Auf dem Pilgerweg des Lebens füllen wir die Flasche des Alltags mit Wasser, für den Festtag mit Wein.
Doch wie füllen wir Energie für unser Leben nach? Bei Freunden, Familie, Beruf, Natur, Glaube und Hobby! Bin ich achtsam mit den Ressourcen der Natur, mit den Menschen um mich? Halte Maß, wo dein Vergnügen auf Kosten anderer geht!

Positive Erfahrungen, den Dialog mit einem Selbst und die Auseinandersetzung mit der Landschaft und der Natur - all dies soll der neue Besinnungsweg in St. Jakob i. H. fördern!